Robert Maehl

Rechtsanwalt – Fachanwalt für Medizinrecht Schwerpunkt: Krankenhausvergütungsrecht

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Kein automatischer Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie: BSG, Urteil vom 12.06.2025, B 1 KR 30/23 R

Kein automatischer Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie: BSG, Urteil vom 12.06.2025, B 1 KR 30/23 R Ein Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie tritt für Behandlungsfälle ab dem 01.01.2016 nicht mehr automatisch ein. Solange der GBA in der jeweiligen themenspezifischen Richtlinie keine vergütungsrechtliche Rechtsfolge angeordnet hat, kommt ein vollständiger Vergütungsausschluss […]

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Die Krankenhausreform (KHVVG) als neue Steuerungsordnung mit Ansage für Planung, Qualität und Rechtsschutz

Die Krankenhausreform (KHVVG) als neue Steuerungsordnung mit Ansage für Planung, Qualität und Rechtsschutz Die Krankenhausreform ist kein kleines Update am Vergütungssystem, sondern ein Umbau an der Statik. Sie verändert nicht nur, wie Geld verteilt wird, sondern auch, wer künftig überhaupt welche Leistungen in welcher Form anbieten darf. Und sie macht das nicht beiläufig, sondern über

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Zur Notwendigkeit einer medizinischen Begründung (MBEG): BSG Urteil vom 21.03.2013 – B 3 KR 28/12 R

Zur Notwendigkeit einer medizinischen Begründung (MBEG): BSG Urteil vom 21.03.2013 – B 3 KR 28/12 R Leitsätze der Redaktion: Bei Krankenhausabrechnungen setzt die Fälligkeit grundsätzlich voraus, dass die Krankenkasse ordnungsgemäß über den „Grund der Aufnahme“ i.S.d. § 301 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB V informiert wird; dies umfasst bei typischerweise ambulant möglichen Leistungen

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Zur fachlichen Fehlbelegung: BSG-Urteil vom 24.01.2008 – B 3 KR 17/07 R

Zur fachlichen Fehlbelegung: BSG-Urteil vom 24.01.2008 – B 3 KR 17/07 R Nichtamtliche Leitsätze: Ein Vergütungsanspruch eines Vertragskrankenhauses besteht nur für Behandlungen, die vom im Versorgungsvertrag konkret festgelegten Versorgungsauftrag gedeckt sind. Ein neuer Versorgungsvertrag wird nach § 109 Abs. 3 S. 2 SGB V erst mit Genehmigung durch die zuständige Landesbehörde wirksam; eine vertraglich vereinbarte

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Aufklärung bei Hochrisiko-Behandlungen: Wann sie die Krankenhausvergütung beeinflusst: BSG, Urteil vom 19.03.2020, B 1 KR 20/19 R

Die ordnungsgemäße Aufklärung von Patientinnen und Patienten ist nicht nur im Arzthaftungsrecht wichtig. Sie kann auch Auswirkungen auf die Vergütung von Krankenhausleistungen haben. Das hat das Bundessozialgericht mit Urteil vom 19.03.2020 entschieden. In dem Verfahren ging es um eine allogene Stammzelltransplantation bei einem schwer erkrankten Versicherten. Das BSG stellte klar: Bei Behandlungen mit hohem Risiko

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ICD‑Kodierung: BSG‑Urteil zur Krankenhausabrechnung (B 1 KR 1/23 R)

Kurzüberblick: Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 12.12.2023 entschieden, dass ein ICD-10-GM-Kode nur dann verschlüsselt werden darf, wenn seine Voraussetzungen nach dem Systematischen Verzeichnis tatsächlich erfüllt sind. Außerdem stellte das Gericht klar, dass landesvertragliche Zahlungsfristen Krankenkassen nicht daran hindern, später substantiierte und bezifferte Einwendungen gegen eine Krankenhausabrechnung zu erheben. bsg.bund.de Worum ging es in dem

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BSG zur Aufrechnung und Präklusion nachkodierter Nebendiagnosen: BSG Urteil vom 16.07.2025, B 1 KR 22/24 R

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 16. Juli 2025, Az. B 1 KR 22/24 R, wichtige Maßstäbe zur Nachkodierung von Nebendiagnosen und zur Aufrechnung durch Krankenkassen gesetzt. Wird im Rahmen einer Kodierprüfung der Diagnosendatensatz zum Prüfgegenstand, kann die materielle Präklusion nach § 7 Abs. 5 PrüfvV 2016 den gesamten Datensatz der Diagnosen erfassen. Das gilt

BSG zur Aufrechnung und Präklusion nachkodierter Nebendiagnosen: BSG Urteil vom 16.07.2025, B 1 KR 22/24 R Mehr erfahren »