März 2026

Zur Nachkodierung von Nebendiagnosen: Bundessozialgericht, Urteil vom 16. Juli 2025, B 1 KR 12/24 R

Zur Nachkodierung von Nebendiagnosen: Bundessozialgericht, Urteil vom 16. Juli 2025, B 1 KR 12/24 R Eine Kodierprüfung, die als Prüfgegenstand die Datenkategorie „Diagnosen“ umfasst, macht den gesamten Diagnosendatensatz zum Gegenstand des Prüfverfahrens. Nach Abschluss der MD-Prüfung sind spätere Ergänzungen um weitere vergütungsrelevante Nebendiagnosen nach § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 materiell präkludiert, auch wenn der […]

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Konkurrierende Hauptdiagnosen bei Mehrfacherkrankungen: BSG B 1 KR 25/22 R – 29.08.2023

Konkurrierende Hauptdiagnosen bei Mehrfacherkrankungen: BSG B 1 KR 25/22 R – 29.08.2023 Leitsätze der Redaktion: Sind bei Aufnahme eines Versicherten mehrere Leiden bereits objektiv vorhanden und sämtlich stationär behandlungsbedürftig, ist für die Bestimmung der Hauptdiagnose nach DKR D002f (DKR 2013) maßgeblich, welche Diagnose den größten Ressourcenverbrauch für Untersuchung und/oder Behandlung verursacht. Unerheblich ist, ob alle

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Zur bloßen formalen Durchführung des Erörterungsverfahrens: SG Bremen, 55. Kammer, Urteil vom 16.September 2025 , Az: S 55 KR 113/23 KH

Zur bloßen formalen Durchführung des Erörterungsverfahrens: SG Bremen, 55. Kammer, Urteil vom 16.September 2025 , Az: S 55 KR 113/23 KH Nichtamtlicher Leitsatz: „Eine bloß formale Durchführung des Erörterungsverfahrens ohne tatsächlichen einzelfallbezogenen Austausch genügt nicht den Anforderungen des § 17c Abs. 2b KHG und führt zur Unzulässigkeit der Klage.“ Sachverhalt: Das Sozialgericht Bremen hatte sich

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Kein automatischer Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie: BSG, Urteil vom 12.06.2025, B 1 KR 30/23 R

Kein automatischer Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie: BSG, Urteil vom 12.06.2025, B 1 KR 30/23 R Ein Vergütungswegfall wegen Verstoßes gegen Vorgaben einer GBA Qualitätssicherungsrichtlinie tritt für Behandlungsfälle ab dem 01.01.2016 nicht mehr automatisch ein. Solange der GBA in der jeweiligen themenspezifischen Richtlinie keine vergütungsrechtliche Rechtsfolge angeordnet hat, kommt ein vollständiger Vergütungsausschluss

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Die Krankenhausreform (KHVVG) als neue Steuerungsordnung mit Ansage für Planung, Qualität und Rechtsschutz

Die Krankenhausreform (KHVVG) als neue Steuerungsordnung mit Ansage für Planung, Qualität und Rechtsschutz Die Krankenhausreform ist kein kleines Update am Vergütungssystem, sondern ein Umbau an der Statik. Sie verändert nicht nur, wie Geld verteilt wird, sondern auch, wer künftig überhaupt welche Leistungen in welcher Form anbieten darf. Und sie macht das nicht beiläufig, sondern über

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Zur Notwendigkeit einer medizinischen Begründung (MBEG): BSG Urteil vom 21.03.2013 – B 3 KR 28/12 R

Zur Notwendigkeit einer medizinischen Begründung (MBEG): BSG Urteil vom 21.03.2013 – B 3 KR 28/12 R Leitsätze der Redaktion: Bei Krankenhausabrechnungen setzt die Fälligkeit grundsätzlich voraus, dass die Krankenkasse ordnungsgemäß über den „Grund der Aufnahme“ i.S.d. § 301 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB V informiert wird; dies umfasst bei typischerweise ambulant möglichen Leistungen

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Zur fachlichen Fehlbelegung: BSG-Urteil vom 24.01.2008 – B 3 KR 17/07 R

Zur fachlichen Fehlbelegung: BSG-Urteil vom 24.01.2008 – B 3 KR 17/07 R Nichtamtliche Leitsätze: Ein Vergütungsanspruch eines Vertragskrankenhauses besteht nur für Behandlungen, die vom im Versorgungsvertrag konkret festgelegten Versorgungsauftrag gedeckt sind. Ein neuer Versorgungsvertrag wird nach § 109 Abs. 3 S. 2 SGB V erst mit Genehmigung durch die zuständige Landesbehörde wirksam; eine vertraglich vereinbarte

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Aufklärung als Vergütungs-Voraussetzung bei hohem Mortalitätsrisiko: BSG, Urteil vom 19.03.2020, B 1 KR 20/19 R

Aufklärung als Vergütungsvoraussetzung bei hohem Mortalitätsrisiko: BSG, Urteil vom 19.03.2020, B 1 KR 20/19 R Amtliche Leitsätze: Das Wirtschaftlichkeitsgebot in der gesetzlichen Krankenversicherung und damit der Anspruch auf Vergütung ärztlicher Leistungen erfordern, dass der Versicherte die Entscheidung für die Inanspruchnahme der Leistung selbstbestimmt unter Abwägung von Chancen und Risiken der Behandlung und der Spanne denkbarer

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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Elektronische Patientenakte soll ab 2026 Standard werden

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Elektronische Patientenakte soll ab 2026 Standard werden Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens schreitet weiter voran. Ein zentraler Baustein ist die elektronische Patientenakte (ePA), die künftig eine deutlich größere Rolle im medizinischen Alltag spielen soll. Nach aktuellen gesetzlichen Planungen soll die Nutzung der ePA perspektivisch zum Standard in der Versorgung werden. Hintergrund der

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ICD-Kodierung und landesvertragliche Zahlungsfrist: 12.12.2023 – B 1 KR 1/23 R

ICD-Kodierung und landesvertragliche Zahlungsfrist: 12.12.2023 – B 1 KR 1/23 R Nichtamtliche Leitsätze: Ein Diagnosekode der ICD-10-GM darf nur dann verschlüsselt werden, wenn seine Voraussetzungen nach dem systematischen Verzeichnis tatsächlich erfüllt sind; bloße Verweise im alphabetischen Verzeichnis oder über Exklusiva anderer Kodes ersetzen diese materiellen Kriterien nicht. Landesvertragliche Kurzfristen zur Rechnungsbegleichung begründen zudem keine Verurteilung

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